Nora

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Waldemar

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Nora

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Ester

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Vallmo

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Vallmo

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Waldemar

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Vallmo

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Klädesholmen

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Loka

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Ende des 19. Jahrhunderts

Im späten 19. Jahrhundert gab es in fast jedem Haus Tapeten. Zu dieser Zeit um die Jahrhundertwende war es auch üblich, relativ häufig neu zu tapezieren. Das Papier war immer noch von recht schlechter Qualität und die Tapeten verblassten, vergilbten und brachen auf ganz andere Weise als in dag.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde es populär, Tapeten entsprechend dem Raum auszuwählen, in dem man sitzen sollte. Esszimmertapeten waren beispielsweise oft dunkel, mit einem dunkelgrünen, dunkelroten oder schwarzen Hintergrund, passend zu den Esszimmermöbeln, die oft aus Eichenholz bestanden. Auch Tapeten, die exklusive Materialien wie Marmor oder goldenes Leder imitierten, waren in diesem Raumtyp üblich. Raucherzimmer und Bibliotheken waren oft mit dunkleren Tapeten mit orientalischen Mustern dekoriert; intim und anspruchsvoll! In feineren Salons hingegen waren die Wände mit hellen, luftigen Tapeten bedeckt und im Schlafzimmer war es üblich, Blumen zu platzieren.

Jugend & Art Nouveau der Jahrhundertwende

Oft symbolisierten die Farben und Muster der Tapeten sowohl kulturelle als auch politische Ideale, und genau das geschah um die Jahrhundertwende, als die Jugend- und Jugendstil-Epochen aufblühten (Jugend und Art Nouveau sind zwei unterschiedliche Namen für denselben Stil). Tapeten der Jahrhundertwende aus dieser Zeit zeichnen sich durch wellenförmige organische Formen und von der Natur inspirierte Motive wie Blumen, bladverk und Insekten – eine sinnliche, künstlerische Gegenreaktion auf die schwerere, standardisiertere Form und Funktion des Industrialismus.

Kunst- und Handwerkstapete

Um die Jahrhundertwende 1900 kam auch die englische Version hinzu Arts and Crafts- die Bewegung nach Schweden. Sicherlich haben Sie die botanischen Designs des Pioniers William Morris gesehen? Die pompösen Pflanzenornamente des 19. Jahrhunderts wurden durch zarte, gewundene Pflanzenformen in symmetrischen Mustern ersetzt, oft mit Inspiration aus unserem Norden flora. Lilja, Iris, vallmo, näckros und Pfingstrosen schmückten viele Tapeten der Jahrhundertwende in schwedischen Häusern.
Um 1910 waren auch Tapisserie-Tapeten mit dunkleren Mustern und Webstrukturen im Trend. Auch kleingemusterte Tapeten mit beispielsweise kleinen Blumensträußen erfreuten sich vor allem im Schlafzimmer großer Beliebtheit.